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16.05.2010

36. Rhein-Nahe Eck Schwimmfest

"Ganz locker" den Cup geholt

Ingelheim mit standesgemäßer Leistung die Nummer Eins am Rhein-Nahe-Eck

Die gesamte Mannschaft gab ihr Bestes und holte so den Rhein-Nahe-Eck-Cup 2010.

(sk). Der Rhein-Nahe-Cup, der Pokal für die beste Mannschaftsleistung des Rhein-Nahe-Eck-Schwimmens geht in diesem Jahr nach Ingelheim. Mit zehn Punkten Vorsprung sicherten sich die Schwimmer aus der Rotweinstadt den Sieg vor der SG EWR Rheinhessen, die den Cup die letzten drei Jahre in Folge gewonnen hat und jetzt mit Platz zwei Vorlieb nehmen musste.

Der gastgebende SV Bingerbrück kam in der Mannschaftswertung auf Rang drei, gefolgt von Simmern und dem USC Mainz. Zum 36. Mal hatte der Schwimmverein vom Rhein-Nahe-Eck zu seinem Traditionswettkampf, der seit 2005 in der Rheinwelle ausgetragen wird, eingeladen. Elf Vereine aus dem südwestdeutschen Raum waren mit rund 240 Schwimmern angereist.

"Wir waren recht gut, ich kann mich nicht beklagen", so Ingelheims Trainerin Teresa Siegrist. "Unsere Großen sind, nachdem die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften herum sind, den Wettkampf ganz locker angegangen. Michelle Hagert und Annika Kaselow haben ein paar schöne persönliche Bestzeiten heraus geschwommen, dich mich sehr gefreut haben". Mit mehreren Medaillen zum guten Vereinsergebnis trugen weiter die Geschwister Simon und Sophie Brinkmann, Fabienne Hagert, Saskia Reulecke, Paul Siegrist, Gwenda Gaßel, Oliver Smentek, Dennis Streich, Desiree Voos, Nadine Krollmann, Johanna Hoock, Rebecca Hofmann und Felix Erhard bei. Der zehnjährigen Fanni Luster attestierte Siegrist eine tolle Leistungssteigerung, auch wenn sie diesmal ohne Medaillen blieb. Zweimal Gold holte auch die erste Mädchenmannschaft über vier mal 100 Meter Lagen und Freistil, die Herren belegten auf denselben Strecken zweimal Rang zwei.

Auf Medaillenplätze bei ihrem ersten großen Wettkampf schafften es die von Ulrike Hoff trainierten Nachwuchsschwimmer Jonas Kassebeer, Franziska Klaus, Frederic Voos und Geronimo Werner. "Mit so vielen vorderen Plätzen habe ich nicht gerechnet, die Kinder schwimmen ja erst seit vier Monaten bei mir", so Hoff.