(sk).Zwei Weltbestzeiten,
drei Europarekorde, 17 Deutsche Masterbestzeiten , 20 Schweizer Rekorde, drei
für Österreich und zwei für Tschechien, das ist die positive Bilanz der 17.
Internationalen Masters Wettkämpfe des 1. SSV Ingelheim, die in diesem Jahr
wieder im Hallenbad in Gensingen stattfanden. Schwimmer aus 58 Vereinen hatten
insgesamt 769 Starts, darunter 38 Staffeln, gebucht. Gegenüber dem Vorjahr war
das eine leichte Steigerung von rund 40 Startmeldungen, obwohl die Schwimmer
aus Luxemburg und den Niederlanden, bisher Dauergäste beim SSV–Meeting, wegen
nationaler Wettkämpfe dieses Mal nicht mit dabei waren.
Helga Reich vom SV Neptun Herne und Hans Reichelt vom SC Wasserfreunde München schwammen jeweils in der Altersklasse 70 Weltbestzeiten : Reich über 200 Meter Schmetterling in 3:37,23 Min., Reichelt über 200 Meter Brust in 3:08,60 Min. Hans Reichelt legte zudem noch zwei Europäische Masterrekorde über 100 und 50 Meter Brust in 1:25,73 und 0:37,93 nach. Helga Reich erschwamm sich bei den 1500 Metern Freistil vier deutsche Rekorde über 200, 400, 800 und 1500 Metern in der Gesamtzeit von 25:14,99 Min.
Ursula Fröhlich (AK 70) vom Rheingauer SC, eine langjährige Besucherin des Ingelheimer Mastermeetings, konnte ebenfalls zwei Deutsche Masterbestzeiten in 200 Meter Rücken (3:43,43) und 400 Meter Freistil (6:57,87) mit nach Hause nehmen.
Nachdem sie verletzungsbedingt pausieren mußte, konnte sich die Senioreneuropameisterin Dr. Barbara Gellrich (SG EWR Rheinhessen) mit einer Europäischen und fünf Deutschen Masterbestzeiten zurückmelden. In der AK 45 schwamm sie die 400 Meter Freistil in 4:52, 87 Min und damit Europarekord, über 100 und 800 Meter Freistil (1:04,97 und 10:00,10 Min.) sowie 100 Meter Schmetterling (1:10,95 Min.) Deutsche Masterbestzeiten.
Herbert Lange (SV Stahl Henningsdorf), Joachim Boldt (SG Neckar-Enz), Renate Christ (SV Neptun Herne), Detlev Maas (TSV Kenten) und Tomas Prescher (SSF Sieglar) reihten sich ebenfalls in die deutsche Masterbestenliste ein.
Die Wienerin Judit Hajdu (AK 45) nahm drei Spitzenzeiten über 400 Meter Lagen sowie 800 und 1500 Meter Freistil mit nach Österreich. Bei den Schweizern vom Schwimmverein beider Basel dominierte der Ausnahmeschwimmer Kurt Frei in der AK 60 das Feld mit elf Schweizer Masterbestzeiten. In die Liste der besten Schweizer Schwimmer konnten sich auch Maya-Claire Diezi und Rene Diezi (AK 65) sowie Irene Nestor (AK 55) eintragen. Tschechische Masterrekorde schwammen Ladislav Hamorsky (AK 45) und Jiri Kalhous (AK 60) vom SC Pardubice über 200 Meter Brust und 800 Meter Freistil.
Vom 1. SSV Ingelheim konnten drei „Jungsenioren“ der AK 20 mehrfach auf Medaillenränge schwimmen: Andreas Weinz sechs mal, Raphaela Kwidzinski fünf und Teresa Siegrist viermal. In den Altersklassen 40, 45 und 55 schwammen Anke Menk neunmal, Torsten Kassebeer fünf und Manfred Drescher dreimal auf die Plätze eins bis drei. Siegfried Karbe, Jens-Uwe Jung, Renate Winternheimer und Sigrid Kaselow erreichten ebenfalls Medaillenränge. Bei den Staffelwettbewerben konnten sich die Ingelheimer Schwimmer einmal auf Platz eins, zweimal auf den Plätzen zwei und drei und einmal auf dem vierten Platz behaupten.
In der Pokalwertung landeten Damen sowie Herrenmanschaft des SSV Ingelheim jeweils auf Platz drei mit 166 und 123 Punkten. Den Pokal mit nach Hause nehmen konnte in diesem Jahr bei den Damen der SSF Bonn (207 Punkte)und bei den Herren die SG Gladbeck (218 P.)Die Plätze zwei bis fünf errangen bei den Damen der SV Herne (203 P.),der Bad Homburger SC (99 P.) und der VfL Michelstadt (79 P.); bei den Herren der SSF Bonn (167 P.), der Rheingauer SC (118 P.) und der VfL Michelstadt (114 P.).