FAQ / Faktencheck

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Warum braucht Ingelheim ein eigenes Sportbad ?

  • Fehlende Wasserflächen wurden durch die von der Stadt Ingelheim in Auftrag gegebene ISE-Studie
  • Die Gesamtsituation vor 20 Jahren war besser als heute !
  • „Es zeigt sich, dass in der Rheinwelle so gut wie keine freien Kapazitäten zur Verfügung stehen.“ (Quelle: ISE-Studie, S. 38)
  • Es sind also keine weiteren Nutzungszeiten möglich für Vereine und Schulen.
    Folge:     Bonsai-Effekt !!!

 

Was bedeutet der Begriff „Bonsai-Effekt“ ?

Den Ingelheimer Vereinen stand in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts (und davor) wesentlich mehr Wasserfläche für Trainingszwecke zur Verfügung als heute. Und die fehlt seit Jahren !

Die einfache Rechnung:

Fehlende Wasserfläche

  • zu wenig Schwimmkurse,
  • zu wenig Angebote an Kinder und Jugendliche,
  • sinkende Mitgliederzahlen

Diesen Mechanismus nennen wir „Bonsai-Effekt“. Wie bei einem Bonsai wird das natürliche Wachstum der Vereine dauerhaft beschnitten, so dass eine gesunde Vereinsentwicklung zum Erliegen kommt.

 

Was bringt uns ein Sportbad ?

Ausreichend Wasserfläche für

  • Anfängerschwimmen / Schwimmen lernen
  • Schulsport
  • Vereinssport
  • Wettkampfsport
  • Aqua-Fitness und Wassergymnastik
  • Sport für Menschen mit Handycap
  • Prävention von Badeunfällen (DLRG)
  • ReHa-Massnahmen

Dadurch wird auch eine Entlastung der Rheinwelle für die Freizeitschwimmer*innen im allgemeinen öffentlichen Badebetrieb erreicht, die dort ebenfalls wegen zu geringer Wasserfläche permanent Einschränkungen hinnehmen müssen.

 

Was soll ich mir unter dem Begriff „Sportbad“ vorstellen?

  • Ein einfaches funktionales Hallenbad ohne Schnick-Schnack bestehend aus
  • Schwimmbecken (rechteckige Beckenform, keine Bogenform !)
  • Lehrschwimmbecken (für Schwimmunterricht)
  • Sprunganlage (für Sportarten Wasserspringen und Tauchen)
  • mit ausreichend großen Umkleiden, Duschen und Toiletten (keine „Käfighaltung“ mehr ! )
  • möglichst mit einen angebundenen Kraftraum
  • und einem Mehrzweckraum für Besprechungen, Schulungen, etc.

 

Warum ein Hallenbad am Standort Ingelheim, Blumengarten ?

  • Zentrale Lage im Herzen Ingelheims
  • Ideale Verkehrsanbindung an Bahnhof und Busverbindungen
  • Shuttle für Kinder durch ihre Eltern wird minimiert
  • Busshuttle für Schulsport wird minimiert
  • mittels Fahrrad schnell erreichbar, auch für Kinder
  • Ideale Anbindung an die Sportstätten im Blumengarten bzw. an den geplanten Sportpark
  • Kurze Wege zur Kaiserpfalz-Realschule

 

Ist ein 50m-Becken notwendig?

 

Ja, nur so können für Schul- und Vereinssport ausreichend Wasserfläche geschaffen werden.

Zum Vergleich:

Istzustand Rheinwelle:

Schulen und Vereinen stehen 4 Bahnen (in der eingeschränkten Breite auf 2m beschränkt) zur Verfügung (gesamte Beckengröße: 6 Bahnen à 2,50m Breite)

Zustand nach geplanter Rheinwelle-Erweiterung:

Schulen und Vereinen würden in einen neuen Becken, welches derzeit auch nur mit 6 Bahnen geplant wird, maximal 6 Bahnen zur Verfügung stehen. Das sind lediglich 2 Bahnen mehr. Damit würde der Bedarf für Schul- und Vereinssport nicht annähernd gedeckt werden.

Zustand mit einen 50m-Sportbad in Ingelheim:

Ein 50m-Becken mit 8 Bahnen, welches durch eine variable Trennwand in zwei 25m-Becken teilbar ist, würde dadurch 16 Bahnen à 25m bereitstellen. Dies würde dem Bedarf von Schulen und Vereinen entsprechen.

Dadurch könnte der Bedarf des Schul- und Vereinssports nach 25 Jahren wieder gedeckt werden.

Dieser Bedarf wurde durch die von der Stadt Ingelheim in Auftrag gegebenen ISE-Studie ausdrücklich bestätigt.

 

Wie funktioniert das mit der Trennwand?

Die Trennwand kann für Trainingszwecke das Becken in zwei gleich- oder beliebig große Teilbecken trennen. Für Wettkampfzwecke (z.B. durch Vereine, „Jugend trainiert für Olympia“, etc.) wird die Wand zurückgefahren und ein 50m-Becken steht zur Verfügung.

Es verschiedene technische Möglichkeiten. Die Initiative „Pro Hallenbad“ hat sich für eine manuell bewegliche Trennwand ausgesprochen. Diese wird von 2 Personen mit Muskelkraft bewegt.

Maschinelle Antriebssysteme (elektrisch, hydraulisch) haben den Nachteil des nicht kalkulierbaren Wartungsaufwandes und damit verbundener Wartungskosten. Die Komponenten befinden sich vorwiegend unter Wasser. Im Wartungsfall muss das Becken geleert werden und steht entsprechend lange (Wochen?) nicht zur Verfügung.

Wie das funktioniert, ist auf der Facebook-Seite der Initiative „Pro Hallenbad“ zu sehen. Das dort einsehbare Video der Fa. Myrtha Pools zeigt, wie ein Sportbad aussehen kann und wie die manuell bedienbare Trennwand bedient wird. https://www.facebook.com/prohallenbad.de/videos/860153561404321/

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